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—  Die häufigste Gelenkerkrankung  —
Die häufigste Gelenkerkrankung

Arthrose

Arthrose - in jedem Alter möglich!

Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung und zählt zu den Volkskrankheiten. Sie kann an jedem Gelenk des menschlichen Körpers auftreten. Ihr Verlauf ist chronisch. Erste Anzeichen der Arthrose an der Hand sind häufig diffuse Schmerzen am Handgelenk und an den Fingergelenken sowie Knötchenbildung an den Fingern. Meist erkranken ältere Menschen. Aber auch jüngere können betroffen sein, z. B. wenn sich eine Arthrose als Folge eines Unfalls oder einer Sportverletzung entwickelt. Was viele nicht wissen: Zur Behandlung gibt es eine Reihe bewährter konservativer Maßnahmen. Erst wenn diese ausgeschöpft wurden und erfolglos blieben, sollte eine Operation erfolgen.

Was ist
Arthrose?

Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung, bei der die Knorpelschicht eines Gelenks durch Abnutzung chronisch geschädigt und allmählich zerstört wird. Im Verlauf können auch Knochen und Muskeln betroffen sein. Sie wird umgangssprachlich als Gelenkverschleiß bezeichnet.

Ursachen können z. B. Übergewicht, Fehlbelastung oder Verletzungen sein. An der Hand betrifft sie vor allem die Fingerend und -mittelgelenke und das Daumensattelgelenk. Meist tritt die Erkrankung an mehreren Gelenken auf: Dann spricht man von einer Polyarthrose.

Welche Symptome
treten auf?

Typische Symptome einer Arthrose sind die zunehmende Steifigkeit der Gelenke, die eingeschränkte Funktionsfähigkeit der Finger und der Kraftverlust der Hand. Auch Schwellungen, Entzündungen, Knötchen und Verdickungen an den Gelenken sind häufig. Dann bereiten Bewegungen Schmerzen, und das Halten und Greifen von Gegenständen kann schwerfallen. In fortgeschrittenem Stadium sind Fehlstellungen oder auch eine völlige Versteifung einzelner Fingergelenke möglich.

Wichtig ist, dass eine fachärztliche Diagnose gestellt wird, um die Beschwerden so auch von anderen Erkrankungen wie einer Arthritis abzugrenzen. Die Behandlungsmaßnahmen sind abhängig vom Stadium der Arthrose. Eine frühzeitige Beratung durch einen Handchirurgen verbessert die Behandlungsmöglichkeiten.

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Was tut der Hand­chirurg?

Arthrose ist nicht heilbar, aber eine gezielte Behandlung kann Schmerzen lindern und ein Fortschreiten verzögern bzw. verhindern. Für den Behandlungserfolg sind eine präzise Anamnese und eine gründliche Untersuchung wichtig. Bildgebende Verfahren wie Röntgen, MRT oder Ultraschall stellen das Ausmaß der Erkrankung fest. Die konservative Behandlung umfasst Finger- und Handschienen, die Gabe von schmerzlindernden Medikamenten, physikalische Therapie oder Physiotherapie. Bleiben diese erfolglos, kann eine Operation angezeigt sein.

Eine bewährte Operationsmethode ist die sogenannte Denervation. Dabei werden Nerven, die den Schmerz leiten, gezielt durchtrennt. Sie ist am Handgelenk, am Daumensattelgelenk und an allen Fingergelenken durchführbar. Die Beweglichkeit der Gelenke bleibt erhalten, und die Erholungszeit ist meist kurz. Als letzte Option kann der Handchirurg geschädigte Fingerend und -mittelgelenke sowie das Handgelenk durch künstliche Gelenke ersetzen.

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