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—  Eine gutartige Bindegewebserkrankung  —
Eine gutartige Bindegewebserkrankung

Gefäßver­letzungen

Was ist eine
Gefäßver­let­zung?

Gefäße sind die Blutadern des menschlichen Körpers, die ein weitverzweigtes Geflecht bilden. Sie bestehen aus Arterien und Venen und dienen dem Transport von Blut und Nährstoffen. Die Hand, deren Blutgefäße sehr klein sind, wird durch die Ellen- und die Speichenarterie mit Blut versorgt.

Für die Blutversorgung der Finger sind jeweils zwei kleine Fingerarterien zuständig. Durch Schnitte, Stiche, Dehnungen und Quetschungen können Gefäße verletzt und die Durchblutung unterbrochen werden. Es gibt offene und geschlossene Gefäßverletzungen.

Welche Symptome
treten auf?

Offene Gefäßverletzungen haben abhängig von der Schwere der Verletzung eine Blutung zur Folge, starke Blutungen können Schocksymptome auslösen und lebensbedrohlich sein. Bei geschlossenen Gefäßverletzungen, wie z. B. einer Quetschverletzung, kommt es zu Einblutungen im Gewebe, ohne dass die Haut geschädigt wird.

Leichte Verletzungen führen lediglich zu Blutergüssen (Hämatome), sogenannten „blauen Flecken“. Bei beiden Formen sind Durchblutungsstörungen der Finger oder Hand mit starken Schmerzen, Kälte, Blässe und Taubheitsgefühl in den Fingern möglich.

Was tut der Hand­chirurg?

Einfache Blutergüsse werden mit Kühlung, Hochlagerung und Salbenverbänden behandelt. Bei Blutungen muss der Handchirurg in einer Operation das verletzte Gefäß aufsuchen und bei kleineren Verletzungen das Gefäß verschließen.

Bei größeren Gefäßen oder bei Durchtrennung von Arterien mit einer Durchblutungsstörung wird der Handchirurg das Gefäß unter dem Operationsmikroskop nähen oder rekonstruieren.